Luftbildarchäologie

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Luftbildarchäologie

Definition

Die Luftbildarchäologie ist ein Teilgebiet der Archäologie, das sich mit der Erforschung von archäologischen Stätten aus der Luft befasst. Sie nutzt Luftbilder, Satellitenaufnahmen und Drohnenaufnahmen, um verborgene Strukturen und Muster im Gelände zu identifizieren.

Geschichte

Die Anfänge der Luftbildarchäologie reichen bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs zurück, als Piloten begannen, archäologisch relevante Stätten aus der Luft zu fotografieren. In den 1920er und 1930er Jahren wurden Luftbildaufnahmen zunehmend in der Archäologie eingesetzt, um Siedlungsstrukturen, Gräberfelder und andere Fundorte zu entdecken.

Methoden

Die Luftbildarchäologie bedient sich verschiedener Methoden, um archäologische Fundorte aus der Luft zu identifizieren und zu dokumentieren. Dazu gehören:

  • Luftbildinterpretation: Durch die Analyse von Luftbildern können Archäologen Muster und Strukturen im Gelände erkennen, die auf menschliche Aktivitäten hinweisen.
  • Thermografie: Mit Hilfe von Wärmebildkameras können unterirdische Überreste durch Temperaturunterschiede identifiziert werden.
  • Lidar: Diese Technologie verwendet Laserstrahlen, um das Gelände zu scannen und verborgene Strukturen sichtbar zu machen.

Anwendungen

Die

Autor:
Lexolino

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