Ausgrabungsschnitt

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Definition

Ein Ausgrabungsschnitt ist ein vertikaler oder schräger Schnitt, der in der Archäologie verwendet wird, um die Schichten des Bodens freizulegen und zu untersuchen. Dieser Prozess ermöglicht es den Archäologen, die verschiedenen Schichten der menschlichen Besiedlung oder anderer historischer Überreste zu analysieren und zu dokumentieren.

Zweck

Der Zweck eines Ausgrabungsschnitts besteht darin, eine vertikale Sicht auf die archäologischen Schichten zu erhalten, um Informationen über die zeitliche Abfolge der Besiedlung, die Art der Aktivitäten, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, und mögliche Veränderungen im Landschaftsbild zu gewinnen. Durch die Analyse der Schichten können Archäologen wichtige Erkenntnisse über vergangene Kulturen und Lebensweisen gewinnen.

Durchführung

Die Durchführung eines Ausgrabungsschnitts erfordert präzise Planung und sorgfältige Ausführung. Zunächst wird die Fläche markiert, in der der Schnitt erfolgen soll. Anschließend wird der Boden schichtweise abgetragen und die Funde dokumentiert. Die archäologischen Schichten werden nummeriert und fotografiert, um eine genaue Aufzeichnung der Ausgrabung zu gewährleisten.

Methoden

Es gibt verschiedene Methoden, um einen Ausgrabungsschnitt durchzuführen. Dazu gehören die Balkengrabungsmethode, bei der der Boden in horizontalen Schichten abgetragen wird, und die Treppengrabungsmethode, bei der der Boden in Stufen abgetragen wird, um die verschiedenen Schichten sichtbar zu machen. Die Wahl der Methode hängt von der Beschaffenheit des Bodens und den Zielen der Ausgrabung ab.

Bedeutung

Ausgrabungsschnitte sind von großer Bedeutung für die Archäologie,

Autor:
Lexolino

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