Edward Tatum
Überblick
Edward Lawrie Tatum war ein US-amerikanischer Genetiker, der für seine bahnbrechenden Forschungen auf dem Gebiet der Genetik bekannt ist. Er wurde am 14. Dezember 1909 in Boulder, Colorado, geboren und verstarb am 5. November 1975 in New York City. Tatum erhielt gemeinsam mit George Beadle im Jahr 1958 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Entdeckungen im Bereich der Genetik.
Frühes Leben und Ausbildung
Tatum studierte Biologie an der University of Wisconsin-Madison, wo er 1931 seinen Bachelor-Abschluss machte. Anschließend setzte er sein Studium an der University of California, Berkeley fort, wo er 1934 seinen Doktortitel erlangte.
Forschung und Entdeckungen
Tatum arbeitete eng mit George Beadle zusammen, um die Verbindung zwischen Genen und biochemischen Reaktionen zu erforschen. Ihre wegweisende Forschung an Neurospora crassa, einem Schimmelpilz, führte zur Formulierung der ?Ein-Gen-ein-Enzym-Hypothese?. Diese Hypothese besagt, dass jedes Gen die Information für die Herstellung eines spezifischen Enzyms enthält.
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