Fundgeometrie
Definition
Fundgeometrie bezeichnet in der Archäologie die wissenschaftliche Methode zur Vermessung, Dokumentation und Analyse archäologischer Funde und Strukturen. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Rekonstruktion von historischen Stätten und der Interpretation von Artefakten.
Methoden
Die Fundgeometrie umfasst verschiedene Methoden zur präzisen Vermessung von Funden und Ausgrabungsstätten. Dazu gehören unter anderem:
- Dreiecksvermessung: Eine Methode, bei der durch Vermessung von bekannten Punkten und Winkeln die genauen Maße und Positionen von Funden bestimmt werden können.
- Laserscanning: Durch den Einsatz von Lasertechnologie können dreidimensionale Modelle von Funden erstellt werden, um detaillierte Informationen über ihre Form und Struktur zu erhalten.
- Photogrammetrie: Hierbei werden Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln genutzt, um mithilfe von Software genaue 3D-Modelle von Funden zu generieren.
Anwendungen
Die Fundgeometrie wird in der Archäologie für verschiedene Zwecke eingesetzt, darunter:
- Rekonstruktion von Gebäuden: Durch die Vermessung von Fundamenten und Mauerresten können Archäologen die ursprüngliche Struktur von historischen Gebäuden rekonstruieren.
Autor:
Lexolino
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