Grabungshorizont

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Definition

Ein Grabungshorizont in der Archäologie bezeichnet eine horizontal verlaufende Schicht innerhalb eines archäologischen Grabungsareals. Diese Schicht kann verschiedene Materialien wie Erde, Steine, Knochen, Keramik oder andere Artefakte enthalten, die Aufschluss über vergangene Zivilisationen und ihre Lebensweise geben können.

Bedeutung

Grabungshorizonte sind von großer Bedeutung für Archäologen, da sie wichtige Hinweise auf die zeitliche Abfolge von menschlichen Aktivitäten liefern. Durch die Analyse der verschiedenen Schichten können Archäologen Rückschlüsse auf die Entwicklung einer Siedlung, die Nutzung des Geländes oder kulturelle Veränderungen ziehen.

Methoden

Archäologen nutzen verschiedene Methoden, um Grabungshorizonte zu identifizieren und zu analysieren. Dazu gehören unter anderem die Ausgrabung von Testgräben, die Dokumentation der Schichten mittels Zeichnungen und Fotografien, sowie die Entnahme von Proben zur radiometrischen Datierung.

Stratigraphie

Die Untersuchung von Grabungshorizonten erfolgt im Rahmen der Stratigraphie, einer wichtigen Methode in der archäologischen Forschung. Die Stratigraphie befasst sich mit der Schichtung von Ablagerungen in archäologischen Fundstätten und ermöglicht es, die zeitliche Abfolge der Ereignisse zu rekonstruieren.

Bedeutung für die Forschung

Die Analyse

Autor:
Lexolino

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