Klassizismus: Harmonie und Ordnung

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Definition

Der Klassizismus ist eine Kunstepoche, die sich im 18. Jahrhundert in Europa entwickelte und bis ins 19. Jahrhundert hineinreichte. Diese Epoche war geprägt von einem Rückgriff auf die Formensprache der antiken griechischen und römischen Kunst. Der Klassizismus strebte nach Harmonie und Ordnung in der Kunst.

Merkmale

  • Nachahmung der Antike: Im Klassizismus wurden antike Stilelemente wie Säulenordnungen, Symmetrie und klare Linienführung wieder aufgegriffen.
  • Einfachheit und Klarheit: Die Kunstwerke waren geprägt von einer klaren und einfachen Formensprache, die auf überladene Verzierungen verzichtete.
  • Idealisierung: Häufig wurden idealisierte Darstellungen von Menschen und Natur bevorzugt, die Schönheit und Vollkommenheit verkörpern sollten.

Architektur

In der Architektur des Klassizismus waren vor allem monumentale Bauwerke wie Tempel, Paläste und öffentliche Gebäude beliebt. Bekannte Beispiele sind das Brandenburger Tor in Berlin und das Pantheon in Paris.

Malerei

In der Malerei des Klassizismus dominierten historische und mythologische Themen. Künstler wie Jacques-Louis David und Jean-Auguste-Dominique

Autor:
Lexolino

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