Martin Rodbell
Martin Rodbell (1925-1998)
Martin Rodbell war ein US-amerikanischer Biochemiker, der für seine bahnbrechenden Forschungen auf dem Gebiet der Signaltransduktion bekannt ist. Er wurde 1925 in Baltimore, Maryland, geboren und verstarb 1998 in Chapel Hill, North Carolina.
Frühes Leben und Ausbildung
Rodbell studierte an der Johns Hopkins University und erwarb seinen Doktortitel in Biologie an der University of Washington. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er am National Institutes of Health (NIH), wo er sich auf die Erforschung von Hormonen und deren Wirkungsmechanismen konzentrierte.
Entdeckung der G-Proteine
In den 1970er Jahren gelang Rodbell eine bedeutende Entdeckung, die das Verständnis der zellulären Signalübertragung revolutionierte. Er identifizierte die Rolle von G-Proteinen als Vermittler zwischen Hormonen und zellulären Reaktionen. Diese Erkenntnis legte den Grundstein für die moderne Biologie der Signaltransduktion.
Nobelpreis und spätere Jahre
Für seine wegweisenden Arbeiten erhielt Martin Rodbell im Jahr 1994 gemeinsam mit Alfred G. Gilman den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Dieser Preis würdigte ihre grundlegenden Erkenntnisse über die Rolle von G-Proteinen
Kommentare
Kommentar veröffentlichen