Mauerbiene
Die Mauerbiene (Osmia bicornis) ist eine Art von Wildbiene, die zur Gattung der Osmia gehört. Sie ist in Mitteleuropa heimisch und zeichnet sich durch ihr interessantes Verhalten und ihre Bedeutung als Bestäuberin aus.
Merkmale
Die Mauerbiene ist etwa 10 bis 15 Millimeter groß und hat eine schwarze Körperfärbung mit orangefarbenen Haaren auf dem Rücken. Ihr Name leitet sich von ihrer Vorliebe für Nistplätze in Mauerritzen und anderen Hohlräumen ab. Die Weibchen haben zwei Hörner auf dem Kopf, was sie von anderen Bienenarten unterscheidet.
Lebensraum
Mauerbienen sind vor allem in urbanen Gebieten anzutreffen, wo sie in Gärten, Parks und an Gebäuden Nistplätze finden. Sie sind Einzelgängerinnen und bauen ihre Nester aus Lehm oder anderen Materialien, die sie zu kleinen Zellen formen.
Verhalten
Die Mauerbiene ist eine solitäre Biene, was bedeutet, dass sie keine soziale Struktur wie Honigbienen aufweist. Jedes Weibchen legt ihre eigenen Eier in die Nistzellen und versorgt ihre Larven mit Pollen und Nektar, bevor sie
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