Netzkunst: Kunst im Zeitalter des Internets

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Definition

Netzkunst bezeichnet eine Kunstform, die im Zeitalter des Internets entstanden ist und digitale Technologien als Hauptmedium für die künstlerische Gestaltung nutzt. Sie umfasst eine Vielzahl von kreativen Ausdrucksformen, die online präsentiert oder interaktiv erlebt werden können.

Merkmale

  • Interaktivität: Netzkunstwerke ermöglichen oft eine aktive Beteiligung des Betrachters, der durch Klicks, Bewegungen oder andere Eingaben das Werk beeinflussen kann.
  • Virtuelle Realität: Einige Netzkunstwerke nutzen Virtual-Reality-Technologien, um den Betrachter in eine immersive digitale Umgebung einzutauchen.
  • Kollaboration: Netzkunstprojekte werden häufig in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern oder sogar mit dem Publikum erstellt.
  • Flüchtigkeit: Da Netzkunst digital ist, kann sie sich schnell verändern oder sogar verschwinden, was die Wahrnehmung von Kunst und Kreativität in Frage stellt.

Entstehung und Entwicklung

Die Netzkunst entstand in den 1990er Jahren mit der Verbreitung des Internets und hat seither eine Vielzahl von Formen angenommen. Anfänglich als experimentelle Nische betrachtet, hat sich Netzkunst zu einer anerkannten Kunstform entwickelt, die in Galerien, Museen und Online-Plattformen präsentiert wird.

Künstler und Werke

  • Rafael Lozano-Hemmer: Bekannt für interaktive Installationen, die Technologie und Kunst miteinander verbinden.
Autor:
Lexolino

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