Neue Wilde und die Rückkehr zur Malerei
Neue Wilde und die Rückkehr zur Malerei
Definition
Die Neuen Wilden waren eine Gruppe von Künstlern, die in den 1980er Jahren in Deutschland aktiv waren. Sie zeichneten sich durch ihre expressive und farbenfrohe Malerei aus und setzten sich bewusst von der damals vorherrschenden minimalistischen und konzeptuellen Kunst ab. Die Bewegung war eine Art Gegenbewegung zur abstrakten Kunst und brachte eine Rückkehr zur figurativen Malerei mit sich.
Merkmale
Die Malerei der Neuen Wilden war geprägt von einer intensiven Farbgebung, expressiven Pinselstrichen und einer starken Betonung der Emotionen. Die Künstler dieser Bewegung bevorzugten oft große Formate und schufen Werke, die provokativ und kontrovers waren. Sie griffen Themen wie Sexualität, Gewalt und gesellschaftliche Konflikte auf und setzten sie in ihren Werken kraftvoll um.
Künstlerische Vertreter
Zu den prominentesten Vertretern der Neuen Wilden zählten Künstler wie Georg Baselitz, Jörg Immendorff und A.R. Penck. Diese Künstler prägten maßgeblich die Bewegung und trugen dazu bei, dass die figurative Malerei wieder an Bedeutung gewann. Ihre Werke sind geprägt von einer rohen Energie und einem impulsiven Ausdruck.
Einfluss und Nachwirkung
Die Neue-Wilde-Bewegung hatte einen bedeutenden Einfluss auf die zeitgenössische Kunstszene und trug dazu bei, dass die Malerei als Ausdrucksform wieder in den Fokus
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