Post-Internet-Kunst: Globale Vernetzung
Definition
Post-Internet-Kunst bezieht sich auf eine Bewegung in der zeitgenössischen Kunst, die sich mit den Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft, Kultur und Ästhetik auseinandersetzt. Diese Kunstform entstand in den frühen 2000er Jahren und reflektiert die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Welt.
Merkmale
- Interdisziplinär: Post-Internet-Kunst vereint verschiedene Medien wie Malerei, Skulptur, Performance, Video und digitale Technologien.
- Kritisch: Künstler:innen hinterfragen die Rolle des Internets in der heutigen Welt und thematisieren Themen wie Überwachung, Konsumkultur und Identität.
- Global: Die Kunstwerke sind oft global vernetzt und können online oder offline erlebt werden.
Entstehung
Die Post-Internet-Kunst entstand als Reaktion auf die omnipräsente Präsenz des Internets in unserem Leben. Künstler:innen wie Ryan Trecartin, Amalia Ulman und Hito Steyerl wurden zu Vorreitern dieser Bewegung und prägten deren Ästhetik und Diskurs.
Einflüsse
Die Post-Internet-Kunst wurde von verschiedenen künstlerischen Strömungen beeinflusst, darunter Netzkunst, Konzeptkunst und Pop Art. Diese Einflüsse spiegeln sich in der Vielfalt der Themen und Techniken wider, die in
Kommentare
Kommentar veröffentlichen