Realismus: Alltag und Gesellschaft
Definition
Der Realismus war eine Kunstepoche in der Neuzeit, die sich vor allem durch eine detailgetreue Darstellung des Alltags und der Gesellschaft auszeichnete. Diese Bewegung entstand im 19. Jahrhundert als Reaktion auf die Romantik und die idealisierten Darstellungen vergangener Epochen.
Merkmale des Realismus
- Detailgenauigkeit: Künstler des Realismus legten großen Wert auf die realistische Wiedergabe von Alltagsszenen und gesellschaftlichen Ereignissen.
- Kritische Auseinandersetzung: Der Realismus reflektierte die sozialen und politischen Probleme seiner Zeit und kritisierte Ungerechtigkeiten.
- Authentizität: Die Darstellungen waren oft nüchtern und zeigten das Leben der einfachen Menschen ohne Beschönigung.
- Verzicht auf Idealisierung: Im Gegensatz zur Romantik vermied der Realismus übertriebene Gefühlsduselei und Fantasie.
Vertreter des Realismus
Bekannte Künstler des Realismus waren unter anderem: - Gustave Courbet - Honoré Daumier - Édouard Manet - Wilhelm Leibl
Realismus in der Literatur
Auch in der Literatur fand der Realismus großen Anklang. Autoren wie Gustave Flaubert, Theodor Fontane und Émile
Autor:
Lexolino
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