Robert Laughlin
Robert Laughlin (*26. November 1950 in Visalia, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. Er erhielt im Jahr 1998 den Nobelpreis für Physik für seine Arbeiten zur Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts.
Robert Laughlin studierte an der University of California, Berkeley, wo er 1976 seinen Doktortitel erlangte. Er arbeitete unter anderem am Lawrence Livermore National Laboratory und am Stanford Linear Accelerator Center.
Laughlin ist bekannt für seine bahnbrechenden Arbeiten im Bereich der Kondensierten Materie. Seine Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts, zusammen mit Horst L. Störmer und Daniel C. Tsui, revolutionierte das Verständnis von Quantenphänomenen in zweidimensionalen Elektronensystemen.
Quanten-Hall-Effekt
Der Quanten-Hall-Effekt ist ein quantenmechanisches Phänomen, das in zweidimensionalen Elektronensystemen auftritt, wenn diese einem starken Magnetfeld ausgesetzt sind. Die Entdeckung dieses Effekts durch Laughlin, Störmer und Tsui führte zu einem tieferen Verständnis der Quantenphysik und zu neuen Erkenntnissen über die Eigenschaften von Elektronen in Festkörpern.
Nobelpreis für Physik
Die Verleihung des Nobelpreises für Physik an Robert Laughlin im Jahr 1998 würdigte seine wegweisenden Forschungsarbeiten
Kommentare
Kommentar veröffentlichen