Symbolismus: Traum und Mystik
Definition
Der Symbolismus war eine Kunstbewegung in der Neuzeit, die sich vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts manifestierte. Diese Strömung betonte die Verwendung von symbolischen Bildern und Metaphern, um tiefe emotionale und spirituelle Bedeutungen zu vermitteln. Der Symbolismus war stark von Traumwelten, Mythologie und Mystik geprägt.
Merkmale des Symbolismus
- Verwendung von symbolischen Bildern und Metaphern
- Betonung von Emotionen und Spiritualität
- Einbeziehung von Traumwelten und mystischen Elementen
- Abkehr von der realistischen Darstellung
Entstehung und Entwicklung
Der Symbolismus entstand als Reaktion auf die Rationalität und Materialismus der industriellen Revolution. Künstler wie Gustave Moreau, Odilon Redon und Fernand Khnopff waren wichtige Vertreter dieser Bewegung. Sie strebten danach, das Unbewusste und Spirituelle durch ihre Kunst auszudrücken.
Themen und Motive
Die Themen des Symbolismus waren vielfältig und umfassten oft mystische, spirituelle und mythologische Inhalte. Häufig verwendete Motive waren Engel, Dämonen, Blumen, Sterne und Traumlandschaften. Diese Motive dienten dazu, verborgene Bedeutungen und Gefühle zu vermitteln.
Einfluss und Bedeutung
Der Symbolismus hatte einen großen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts, insbesondere auf den Expressionismus
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