Billie Holiday
Leben
Billie Holiday (* 7. April 1915 in Philadelphia als Eleanora Fagan; ? 17. Juli 1959 in New York City) war eine US-amerikanische Jazzsängerin und eine der bedeutendsten Interpretinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde vor allem durch ihre einzigartige Stimme und ihre emotionale Ausdruckskraft bekannt.
Holiday wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und begann schon früh, in Clubs und Bars zu singen. Sie wurde von Größen wie Louis Armstrong und Benny Goodman beeinflusst und entwickelte ihren eigenen unverwechselbaren Stil.
Karriere
Ihr Durchbruch gelang ihr in den 1930er Jahren, als sie mit dem Pianisten Teddy Wilson und dem Tenorsaxophonisten Lester Young zusammenarbeitete. Holiday wurde schnell zu einer der gefragtesten Sängerinnen ihrer Zeit und trat in renommierten Clubs wie dem Apollo Theater in Harlem auf.
Ihr Song "Strange Fruit" aus dem Jahr 1939, der die Lynchmorde an Afroamerikanern thematisierte, gilt als eines ihrer bekanntesten und kontroversesten Werke. Holiday setzte sich immer wieder für die Rechte der schwarzen Bevölkerung ein und wurde zu einer Ikone der Bürgerrechtsbewegung.
Einfluss
Billie Holiday prägte maßgeblich die Entwicklung des Jazzgesangs und beeinflusste zahlreiche nachfolgende Künstlerinnen und Künstler. Ihre unverkennbare Phrasierung und ihre Fähigkeit, tiefste Emotionen in ihren Gesang zu legen, machten sie zu einer Legende.
Spätere Jahre und Tod
Trotz ihres Erfolgs kämpfte
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