Epikureismus

selbststaendig
Selbstständig

Der Epikureismus war eine philosophische Schule in der Antike, die von dem griechischen Philosophen Epikur im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde. Die Lehren des Epikureismus betonten die Suche nach Glück und innerer Ruhe durch die Befreiung von unnötigen Ängsten und Begierden.

Lehren und Prinzipien

Die zentralen Prinzipien des Epikureismus waren die Ataraxie (innere Ruhe) und die Aponie (Abwesenheit von Schmerz). Epikur lehrte, dass das höchste Gut die Lust sei, jedoch nicht in Form von sinnlichen Vergnügen, sondern als Abwesenheit von Schmerz und die Befriedigung natürlicher Bedürfnisse.

Die Epikureer glaubten, dass die Welt aus Atomen bestehe und dass die Götter sich nicht um das Schicksal der Menschen kümmern. Sie lehrten auch, dass der Tod das Ende des Bewusstseins sei und daher keine Angst vor dem Tod haben sollte.

Ethik und Lebensweise

Die ethischen Grundsätze des Epikureismus betonten die Bedeutung von Freundschaft, Genügsamkeit und Selbstbeherrschung. Die Epikureer strebten danach, ein einfaches und genügsames Leben zu führen, das von innerer Ruhe und Seelenfrieden geprägt war.

Die Epikureer praktizierten auch die Ataraxie durch die Kontrolle ihrer Begierden und Ängste. Sie glaubten, dass wahre Freude in der Abwesenheit von Schmerz und der Befriedigung natürlicher Bedürfnisse

Autor:
Lexolino

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