Westgoten
Die Westgoten waren ein germanischer Stamm, der im 3. Jahrhundert n. Chr. entstand und eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Spätantike spielte. Sie waren ein Teil der Goten, die sich im 3. Jahrhundert n. Chr. in der Region des heutigen Ostmitteleuropa ansiedelten.
Geschichte
Die Westgoten wurden erstmals im 3. Jahrhundert n. Chr. erwähnt, als sie unter der Führung von König Kniva in das Römische Reich einfielen. Im Jahr 410 n. Chr. plünderten die Westgoten unter ihrem König Alarich die Stadt Rom, was als eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Völkerwanderung gilt.
Nach der Plünderung Roms ließen sich die Westgoten in verschiedenen Teilen des Weströmischen Reiches nieder. Unter König Theoderich dem Großen etablierten sie ein eigenes Königreich in Italien, das als das Gotenreich bekannt wurde.
Gesellschaft und Kultur
Die Gesellschaft der Westgoten war stark von germanischen Traditionen geprägt. Sie praktizierten
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