Ausgrabungskontext

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Definition

Der Ausgrabungskontext bezieht sich auf den spezifischen archäologischen Zusammenhang, in dem ein Artefakt oder eine Struktur entdeckt wurde. Er umfasst alle Informationen über die Lage, die Schichtung, die Datierung und die Beziehung zu anderen Funden innerhalb einer archäologischen Stätte.

Bedeutung

Der Ausgrabungskontext ist von entscheidender Bedeutung für die Interpretation von archäologischen Funden. Er liefert wichtige Hinweise auf die historische und kulturelle Bedeutung der Objekte sowie auf die Lebensweise der Menschen, die sie hinterlassen haben.

Elemente des Ausgrabungskontexts

  1. Stratigraphie: Die Schichtung der Funde innerhalb der archäologischen Stätte gibt Aufschluss über die zeitliche Abfolge der Besiedlung oder Nutzung.
  2. Datierung: Die Bestimmung des Alters der Funde ist entscheidend, um sie in einen historischen Kontext einzuordnen.
  3. Raumbeziehung: Die räumliche Anordnung der Funde zueinander kann Hinweise auf soziale Strukturen und Nutzungsmuster liefern.
  4. Assoziation: Die Verbindung von Artefakten oder Strukturen zueinander kann auf gemeinsame Verwendungszwecke oder kulturelle Zusammenhänge hinweisen.

Methoden der Ausgrabungskontextanalyse

Die Analyse des Ausgrabungskontexts erfolgt

Autor:
Lexolino

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