Nimrud
Definition
Nimrud ist eine antike Stadt im heutigen Irak, die eine bedeutende Rolle in der Archäologie spielt. Sie liegt am Ostufer des Tigris und war einst eine blühende Hauptstadt des assyrischen Reiches.
Geschichte
Die Stadt Nimrud wurde im 13. Jahrhundert v. Chr. gegründet und erlebte ihre Blütezeit unter der Herrschaft von König Assurnasirpal II. im 9. Jahrhundert v. Chr. Sie war ein Zentrum von Kunst, Kultur und Macht und beherbergte prächtige Paläste und Tempel.
Archäologische Bedeutung
Nimrud ist ein wichtiger archäologischer Fundort, der zahlreiche Artefakte und Relikte aus der assyrischen Zeit bewahrt. Archäologen haben hier monumentale Skulpturen, Inschriften, Schmuckstücke und Keramik entdeckt, die Einblicke in das Leben und die Kultur der Assyrer geben.
Ausgrabungen
Die ersten systematischen Ausgrabungen in Nimrud fanden im 19. Jahrhundert statt, als der britische Archäologe Sir Austen Henry Layard die Ruinenstadt entdeckte und wichtige Funde machte. Später setzten andere Forscher wie Max Mallowan und Agatha Christie ihre Arbeit in Nimrud fort.
Funde
Zu den bedeutendsten Funden in Nimrud zählen die sogenannten "Nimrud-Löwen", monumentale
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