Persepolis
Persepolis, auch als Takht-e Jamshid bekannt, ist eine antike Stadt im heutigen Iran. Sie zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes und gilt als ein Meisterwerk der Achämeniden-Architektur. Der Name Persepolis leitet sich von den griechischen Wörtern Perse (Perser) und polis (Stadt) ab und bedeutet somit "Stadt der Perser".
Geschichte
Die Errichtung von Persepolis begann im 6. Jahrhundert v. Chr. unter dem persischen König Dareios I. und wurde unter seinen Nachfolgern weiter ausgebaut. Die Stadt diente als prächtige Residenz der Achämeniden-Könige und als Zentrum für politische und religiöse Veranstaltungen.
Architektur
Die Architektur von Persepolis zeichnet sich durch ihre monumentalen Paläste, Tempel und Terrassen aus. Ein herausragendes Beispiel ist der berühmte Apadana-Palast, der als Empfangshalle für königliche Gäste diente. Die Säulen des Palastes sind kunstvoll verziert und tragen die Spuren einer reichen Geschichte.
Bedeutung
Persepolis war nicht nur ein politisches Zentrum, sondern auch ein Symbol für die Macht und den Reichtum des Perserreichs. Die Stadt wurde jedoch im 4. Jahrhundert v. Chr. von Alexander dem Großen erobert und teilweise zerstört.
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