Ausgrabungsauswertung

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Definition

Die Ausgrabungsauswertung ist ein zentraler Schritt in der archäologischen Forschung, bei dem die gesammelten Daten und Fundstücke einer archäologischen Ausgrabung analysiert und interpretiert werden. Diese Phase ist entscheidend, um Erkenntnisse über vergangene Kulturen, Lebensweisen und historische Ereignisse zu gewinnen.

Methoden

Die Auswertung von Ausgrabungen umfasst verschiedene Methoden und Techniken, darunter:

  • Dokumentation: Die genaue Dokumentation der Fundstücke, Strukturen und Befunde ist essenziell für die Ausgrabungsauswertung. Dies beinhaltet die Erstellung von Plänen, Zeichnungen, Fotografien und Beschreibungen.

  • Datierung: Durch radiometrische Datierungsmethoden wie die Radiokarbonmethode können Fundstücke und Befunde zeitlich eingeordnet werden, was wichtige Informationen zur Chronologie der Fundstätte liefert.

  • Analyse: Die Analyse der Funde, wie Keramik, Werkzeuge, Knochen und anderen Artefakten, ermöglicht Rückschlüsse auf die Lebensweise, Wirtschaft, Technologie und kulturellen Praktiken der vergangenen Gesellschaften.

  • Interpretation: Basierend auf den gesammelten Daten und Analysen erfolgt die Interpretation der Ergebnisse, um historische Zusammenhänge zu rekonstruieren und Hypothesen über die Bedeutung der Funde aufzustellen.

Autor:
Lexolino

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