Grabungssaisonplanung
Definition
Die Grabungssaisonplanung bezieht sich auf den Prozess der Vorbereitung und Organisation von archäologischen Ausgrabungen während einer bestimmten Saison. Dieser Planungsprozess ist entscheidend für den Erfolg einer archäologischen Kampagne und umfasst verschiedene Aspekte wie die Auswahl des Grabungsstandorts, die Budgetierung, die Personalbesetzung, die logistische Planung und die Festlegung von Zielen und Methoden.
Auswahl des Grabungsstandorts
Die Auswahl des Grabungsstandorts ist ein wichtiger erster Schritt in der Grabungssaisonplanung. Archäologen nutzen verschiedene Methoden wie geophysikalische Prospektion, historische Dokumente und Expertenwissen, um potenzielle Standorte zu identifizieren. Die Entscheidung basiert oft auf dem Ziel, bestimmte Informationen zu einem bestimmten Zeitraum oder einer bestimmten Kultur zu erhalten.
Budgetierung
Die Budgetierung spielt eine entscheidende Rolle bei der Grabungssaisonplanung, da archäologische Ausgrabungen kostenintensiv sind. Archäologen müssen die Kosten für Ausrüstung, Transport, Unterkunft, Verpflegung, Personal und Analysemethoden berücksichtigen. Ein detaillierter Budgetplan hilft dabei, die finanziellen Ressourcen effizient zu verwalten.
Personalbesetzung
Die Personalbesetzung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Grabungssaisonplanung. Archäologen müssen ein Team zusammenstellen, das aus Experten verschiedener Disziplinen wie Archäologie, Anthropologie, Geologie und Botanik besteht. Die Auswahl qualifizierter Mitarbeiter und die Festlegung ihrer Rollen und Verantwortlichkeiten sind entscheidend für den reibungslosen Ablauf der Ausgrabung.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen