Schiller, Friedrich von

selbststaendig
Selbstständig

das höchste aber / Von allen Gütern ist der Frauen Schönheit

das Paradies der Länder, / Das Gott liebt wie den Apfel seines Auges

dem Mann kann geholfen werden

dem Mutigen hilft Gott!

der Einfall / War kindisch, aber göttlich schön

der Glaube macht lebendig

im Krieg gilt jeder Vorteil

Mars regiert die Stunde

was ist / Vergeßlicher als Dankbarkeit?

Aber auch aus entwölkter Höhe / Kann der zündende Donner schlagen / Darum in deinen fröhlichen Tagen / Fürchte des Unglücks tückische Nähe!

Aber der Krieg hat auch seine Ehre, / Der Beweger des Menschengeschicks

Ach! Es geschehen keine Wunder mehr!

Allmächt'ge Liebe! Göttliche! Wohl nennt / Man dich mit Recht die Königin der Seelen!

An dem Himmel herauf mit leisen Schritten / Kommt die duftende Nacht ihr folgt die süße / Liebe Ruhet und liebet, / Phöbus, der liebende, ruht

An der Quelle saß der Knabe, Blumen wand er sich zum Kranz

Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, / Das halte fest mit deinem ganzen Herzen

Auch das Schöne muß sterben!

Auf den Bergen ist Freiheit!

Auf der Berge freien Höhen, / In der Mittagsonne Schein, / An des warmen Strahles Kräften / Zeugt Natur den goldnen Wein

Aus den Wolken muß es fallen, / Aus der Götter Schoß das Glück, / Und der mächtigste von allen / Herrschern ist der Augenblick

Aus der Wolke / Quillt der Segen, / Strömt der Regen, / Aus der Wolke, ohne Wahl, / Zuckt der Strahl!

Beim wunderbaren Gott! - das Weib ist schön!

Brüder, fliegt von euren Sitzen, / Wenn der volle Römer kreist, / Laßt den Schaum zum Himmel sprützen: / Dieses Glas dem guten Geist

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, / Und neues Leben blüht aus den Ruinen

Das eben ist der Fluch der bösen Tat, / Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären

Das Gesetz ist der Freund des Schwachen

Das Leben ist / Nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer!

Das Leben ist der Güter höchstes nicht, / Der Übel größtes aber ist die Schuld

Das Schöne blüht nur im Gesang

Das Wort ist frei, / Die Tat ist stumm, der Gehorsam blind

Dem Mann zur liebenden Gefährtin ist / Das Weib geboren

Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze

Den schreckt der Berg nicht, der darauf geboren

Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke / Muß ihn der Mensch gestalten

Denn das Auge des Gesetzes wacht

Denn das Meer ist der Raum der Hoffnung / Und der Zufälle launisch Reich

Denn die Jagd ist ein Gleichnis der Schlachten, / Des ernsten Kriegsgotts lustige Braut

Denn die Rachgötter schaffen im stillen

Denn wer des Herren Joch nicht trägt, / Darf sich mit seinem Kreuz nicht schmücken

Der Bauer ist auch ein Mensch - sozusagen

Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt

Der kluge Mann baut vor

Der Mann muß hinaus / Ins feindliche Leben

Der Mensch braucht wenig, und an Leben reich / Ist die Natur

Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, / Und würd er in Ketten geboren

Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen

Der Mut ists, der den Ritter ehret

Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb

Der Ring macht Ehen, / Und Ringe sind's, die eine Kette machen

Der Starke ist am mächtigsten allein

Der Wein erfindet nichts, er schwatzt's nur aus

Des Volkes Wohlfahrt ist die höchste Pflicht

Deutschlands Größe bleibt bestehn / und des Deutschen Tag wird scheinen, / wenn die Völker sich vereinen / in der Menschheit schönes Bild

Die alten Fabelwesen sind nicht mehr, / Das reizende Geschlecht ist ausgewandert

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann

Die größten Reiche hats gegründet, / Die ältsten Städte hats erbaut, / Doch niemals hat es Krieg entzündet, / Und Heil dem Volk, das ihm vertraut!

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein, / Sie umflattert den fröhlichen Knaben, /  Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf, / Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf

Die Kirche ist's, die heilige, die hohe, / Die zu dem Himmel uns die Leiter baut

Die Kunst der Seher ist ein eitles Nichts

Die Limonade ist matt, wie deine Seele

Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott

Die Schlange sticht nicht ungereizt

Die schönen Tage in Aranjuez / Sind nun zu Ende

Die Sonne geht in meinem Staat nicht unter

Die Sterne lügen nicht

Doch mit des Geschickes Mächten / Ist kein ewger Bund zu flechten

Dreifach ist der Schritt der Zeit: / Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, / Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, / Ewig still steht die Vergangenheit

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, / Ob sich das Herz zum Herzen findet! / Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang

Eilende Wolken! Segler der Lüfte!

Eilf! Eine böse Zahl Zwölf Stühle setzt, / Zwölf Zeichen hat der Tierkreis Fünf und Sieben, / Die heil'gen Zahlen, liegen in der Zwölfe

Ein tiefer Sinn wohnt in den alten Bräuchen

Ein verzweifeltes Übel will eine verwegene Arznei

Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit Leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen

Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst

Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, / Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt

Es lächelt der See, er ladet zum Bade

Autor:
Lexolino

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